MySQLi Prepared Statements – mehr Sicherheit und höhere Geschwindigkeit

Voraussetzungen
Es wird eine MySQLi Schnittstelle ab MySQL Datenbank 4.1 benötigt, die mittlerweile auf allen üblichen Datenbankservern, die mit MySQL betrieben werden, als Standard vorhanden sein sollte. Das ist eine Voraussetzung, um mit Prepared Statments zu arbeiten. MySQLi ist ebenso standart mäßig in PHP ab PHP 5 integriert. Wer sich nicht sicher ist, kann sich die aktuelle Server Konfiguration mit phpinfo() anzeigen lassen.

Datenbank

Was sind Prepared Statements?
übersetzt: „Vorbereitete Anweisungen“, Das sind vorbereitete Datenbank Queries mit Platzhalter versehen, die in einem speziellen Puffer der Datenbank hinterlegt werden und erst zur Laufzeit mit Werten befüllt und ausgeführt werden. Man kann Prepared Statments sinngemäß auch als SQL-Templates verstehen, die von der Datenbank validiert werden und zur Ausführung bereit stehen. Diese werden nur einmal an die Datenbank übergeben, egal wie oft sie in Folge ausgeführt werden.

Was sind die Vorteile?
Geschwindigkeits Vorteil- Mit der prepare()-Methode werden Queries vorab an die Datenbank übergeben und dort in einem Puffer hinterlegt, analysiert, validiert und optimiert. Jedes dieser validierten Queries wird zur Laufzeit nur noch mit den verschiedenen Werte befüllt und ausgeführt. Die verschiedenen Werte durchlaufen alle das gleiche in der Datenbank hinterlegte SQL-Template. Damit verbrauchen Prepared Statments deutlich weniger Ressourcen und sind schneller als herkömmliche Standart-Queries.

Sicherheits Vorteil – Es sind keine SQL Injections mehr möglich, da die hinterlegten Queries in der Datenbank nur noch intern aufgerufen werden. Die Variablen müssen nicht mehr escaped werden, die Datenbank überprüft selbst die Werte und führt stur das bereits validierte, hinterlegte Query aus, ohne dass externe Manipulationen möglich sind.

Aufbau von Prepared Statements
Ein Prepared Statement besteht aus 2 Teilen Vorbereitung und Ausführung.

Methoden Vorbereitung: prepare(), bind_param(),..
Methoden Ausführung: execute(), bind_result(), store_results(), fetch(),..

Datentypen für die Methode bind_param(), damit die Datenbank auch weiß, welcher Datentyp die Werte sind, die sie erwartet.
Datentyp Beschreibung
i Ganzzahl (Integer)
d Fließkommazahlen (Double / Float)
b Binäre Daten (BLOB, zb. Bilder)
s Zeichenketten, Sonstiges (String)

zb. bind_param(“si”,$stringVar, $integerVar);
die Methode erwartet beim Befüllen der Platzhalter zur Laufzeit zwei Werte/Variablen mit den Datentypen “String” und “Integer”

Beispiel Code: Member werden aus der Datenbank nach Länderzugehörigkeit abgefragt und in einer Liste ausgegeben.

Nützliche Links:
PHP Manual mysqli_stmt
Stackoverflow Question and Answers Programming Prepared Statements
Serpents Embrace Developer Blog
Galileo Computing Openbook – Vorbereitete Anweisungen
Prepared Statements Wikipedia

Jürgen
Viele Grüße Jürgen

Mit PHP den User Agent auslesen, greift ein mobiles Endgerät auf meinen Webserver zu?

Jeder Web Programmierer, der einen Web Auftritt plant, kennt die Problematik, wie erreiche ich für jedes Endgerät (Device), welches auf meinen Webserver zugreift, eine optimale grafische Darstellung meiner Website. Konnte man sich früher fast nur auf den Desktop bzw. PC Bereich als Client und Endgerät konzentrieren, greifen heute eine Vielzahl unterschiedlichster Devices mit unterschiedlichsten Bildschirmgrößen und Auflösungen auf eine Website zu. Besonders der Markt der mobilen Endgeräte mit Tablets und Smartphones ist riesig geworden und strebt bald auf eine 100% Abdeckung unter der Bevölkerung zu.

Es ist wichtig bei der Planung einer Website zu berücksichtigen, wie programmiere ich das Design meiner Website, damit es auf einem 25″ Zoll Monitor eines PCs genauso gut aussieht wie auf einem 7″ Zoll Screen eines Smartphones oder auf dem 10″ Zoll Screen eines Tablets. Das bedeutet ebenso unterschiedliche Seiten Verhältnisse bei Höhe/Breite.

Developer

Developer

Häufig stößt man mit dem gewünschten Layout an Grenzen und den ein oder anderen Kompromiß muß man fast immer eingehen. Die häufigste Lösung mittlerweile eigentlich Standart ist das sogenannte “Responsive Webdesign” mit modernen CSS3, das uns sehr viele Features zur Verfügung stellt, um ein Design flexibel zu gestalten, dass es sich von selbst an alle möglichen Bildschirmgrößen anpasst und quasi nur eine CSS Datei vom Webserver in den Client geladen werden muß. Klingt erstmal sorgenfrei, trotzdem wird dieses flexible Design mit nur einer CSS-Datei vermutlich trotzdem nicht für alle Bildschirmgrößen optimal aussehen.

Eine weitere Möglichkeit wollte ich Euch allerdings hier zeigen und zwar man liest mit einem PHP-Script, das am Anfang der zuerst geladen Index-File eingefügt wird, den User Agent des Webseiten Besuchers aus und läd dann zu dem Endgerät des Besuchers die passende CSS-Datei. Das wird zwar etwas viel, wenn man wirklich jeden Client mit eigener CSS-Datei bedienen möchte, kaum praktikabel weil zu aufwendig, aber zb. eine grobe Unterscheidung zwischen Desktop und Mobile Endgeräte macht durchaus Sinn und ist eine Option sein Layout zu optimieren.

Dieses kleine aber effektive Script beinhaltet nur eine Funktion, welches den User Agent von Mobile Devices untersucht. Der User Agent des Besuchers wird mit Hilfe einer Regular Expression ge’matcht. Wird die Bedingung mit preg_match() wahr, also landet einen Treffer, läd man die CSS Datei, die für mobile Endgeräte optimiert ist oder wenn man es aufwendiger möchte, leitet gleich ganz auf ein anderes HTML-File für mobile Endgeräte um, wenn man zb. für Smartphones oder Tablets die ganze Website übersichtlicher und anders als im Desktop-Bereich strukturieren möchte, quasi wie eine zweite Website, die einfacher aufgebaut ist, jedoch nur für mobile Endgeräte. So kann man auch unnötigen Daten Ballast welchen man im Handy weiter minimieren sollte, noch geringer halten.

Wie die Lösung letztlich aussieht und für welches Konzept man sich entscheidet, bleibt dann natürlich jedem überlassen und hängt sicherlich mit dem Umfang und weiteren Spezifikationen zusammen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden zu Beginn eines Projekts, ist es aber wert, die Strategie vorab sorgfältig zu überlegen. Wenn man schon mitten im Projekt steckt, ist es meistens zu spät, wenn man an Grenzen stößt, das Konzept wieder zu ändern, also womöglich von vorne oder nur mit sehr hohem Aufwand wieder umzubauen.

Hier seht Ihr ein PHP Code-Snippet mit dem man Mobile Devices prüft/erkennt und dann entsprechend verfahren kann und zb. per Header Anweisung auf eine andere für Mobile Devices optimierte HTML-Seite mit anderem Aufbau umleiten könnt oder auch nur eine andere CSS-Datei für mobile Endgeräte geladen wird.

Code-Snippet:

Weiterführende Themen, Preview:
Optimierter Projekt Workflow bei CSS Styles mit SASS und CSS Preprocessor.
Dazu ein sehr interessantes Video auf Youtube über SASS, Less, Stylus

Jürgen
Viele Grüße Jürgen

PHP, JQuery, JSON Script um Post Adressen in Geolocation Koordinaten umzuwandeln

Dieser Code, den ich geschrieben habe, liest in einem Formular mit JQuery Javascript postalische Adressen ein (funktioniert sogar ohne vollständige Adresse bei bekannten Sehenswürdigkeiten) , schickt sie an die Google API und liefert die Geolocation Koordinaten (Longitude, Latitude) im JSON Format zurück, die dem User dann gefühlt zeitgleich mittels AjaxRequest angezeigt werden, da kein Reload der Seite nötig ist. Wer dieses flotte Script in Action sehen will, das sehr gut funktioniert, kann das auf meiner Foto u. App Website gerne tun.
Snippets und zwar die JQuery Javascript Anteile, können auch in der Cross App Entwicklung unverändert eingesetzt werden, wenn man den Code hinterher besipielsweise mit Phonegap für die verschiedenen Mobile Betriebssysteme kompiliert. Das PHP muß dann vorher durch sauberes HTML5 ersetzt werden.

Wer Fragen dazu hat, dem antworte ich gerne in den Kommentaren.

Demo

Gamer Zzzone, World of Tanks, 70 Millionen Spieler weltweit

World of Tanks

World of Tanks

World of Tanks ist wohl eines der erfolgreichsten Online Spiele weltweit, das als Standart Version kostenlos online gezockt werden kann. Es können allerdings kostenpflichtige Features und Weapons oder Premium Accounts mit echtem Geld gekauft werden. 70 Mio Spieler weltweit, die in Teamgefechten 15 gegen 15 Spieler in sogenannten Random-Gefechten, dh. die Teams werden aufgrund ihrer Levels vom System zufällig zusammengestellt (es sind aber auch Zug- oder Clan Gefechte möglich, hier kann man sich sein Team aussuchen oder zusammenstellen), auf verschiedenen Landkarten gegeneinander antreten, sind wohl ein starkes Argument für den Erfolg dieses weltweiten Online Spiels in dem nur originalgetreue Panzer aus dem II. Weltkrieg gespielt werden können. Die Server von Wargaming.net (ließe sich ja per Server IP und Utrace überprüfen, das kann aber jeder selber checken) stehen angeblich auf Zypern und gehören zu einem Weißrussischen Unternehmen aus der Wargame Branche.

Ich bin zwar kein Freund von Kriegen, im Gegenteil ich finde in der heutigen Zeit, in unserer hochtechnologisierten Zivilisation im Kommunikationszeitalter, sollten Kriege eigentlich völlig überflüssig sein, nur die Realität beweist uns zum Leidwesen der Betroffenen immer wieder das Gegenteil aufs Neue. Außerdem gibt es heute keine Panzerschlachten mehr zumindest nicht, wenn man in Europa lebt, sondern veränderte Lagen und nur noch sogenannte asymmetrische Kriege irgendwo auf der Weltkugel in der Pampel) Das aber vorab, das soll hier keine politische oder philosophische Diskussion werden. Hier geht es nämlich schlicht und ergreifend ums Zocken bzw. Gaming.

Zwei Gründe haben mich wohl zu diesem Spiel geführt, zum einen als Web&Mobile Developer faszinieren mich die perfomante Entwicklung, die hinter so einem Online Game steckt sowie die hervorragende, sehr realistische Animation, der andere Grund ist, ich war in meiner Bundeswehrzeit selbst einmal Panzerjäger und mußte mich in der Zeit, als 15 Monate Wehrdienst noch Pflicht waren und der böse Feind im Osten stand, in dieser Zeit als Panzerjäger sehr viel mit Panzern befassen, scheinbar ist davon – obwohl lange her *chr*- irgendetwas hängen geblieben.

World of Tanks

World of Tanks, Panzer Typ Löwe

Die Taktik in World of Tanks, das kann ich aus eigener Erfahrung bei der Bundeswehr bestätigen, ist in der Theroie sehr praxisnah zu realen Panzergefechten, aus dem Grund üben in WOT, so ist die Abkürzung, auch viele echte Panzerfahrer, um sich in Taktik spielerisch zu schulen. In meinem Clan fahre ich häufig im Zug mit einem echten Panzerkommandanten, der schon zwei mal als Leopard 2 Kommandat in Afghanistan war nämlich in Kunduz und in Masa el Charif. Wenn man sich mit solchen Leuten unterhält (Teamspeak TS3) bekommt man auch einen gänzlich anderen Eindruck, was dort in Wahrheit vor sich geht, als meistens in der Presse nachzulesen ist, das als persönlicher Eindruck aber nur so nebenbei.

Man beginnt in WOT auf dem untersten Level mit relativ kleinen niedlichen Panzer Tier I + II und kann sich dann mit der Anzahl und der Erfahrung in den Gefechten hochleveln bis maximal Tier X, das sind dann aber schon gewaltige Kolosse und da scheppert es schon deutlich mehr als zum Beginn in WOT.

Ich selbst bin derzeit bei Tier VIII Panzern angelangt und habe mittlerweile ca. 1700 Gefechte auf dem Konto. Auf dem Level Tier VIII fahre ich einen russischen IS3 Heavy Tank, für den ich etwa 1000 Gefechte gebraucht habe um ihn zu erspielen. Man kann sich im Laufe des Spiels für verschiedene Panzerlinien und Länder entscheiden und hoch leveln.

Russischer IS3

Russischer IS3

Der IS3 ist ein russischer Panzer, der Ende des II. Weltkrieges entwickelt wurde, es aber ebenso knapp nicht mehr auf das Gefechtsfeld schaffte, der aber in der Folge im kalten Krieg so bis 1960 von den USA als Hauptbedrohung im russischen Panzerheer angesehen wurde. Wenn man im Level Tier X einmal angekommen ist, kann man sogar eine Maus fahren oder gegen eine solche antreten, der Name trügt, das ist ein wahrer riesen Koloss, damals von Porsche entwickelt, der Ende des 2. Weltkrieges bei den Deutschen in der Schublade lag, es aber auch nicht mehr bis auf das Schlachtefeld geschafft hat, bei WOT kann man diese Porsche “Maus”, wie man auf den Namen für diesen riesen Panzer kam weiß ich nicht, aber trotzdem spielen.

Porsche Maus, II.Weltkrieg

Porsche Maus, II.Weltkrieg

WOT ist freigegeben aber 12 Jahre und in meinen Augen unbedenklich, da man hier keine Menschen oder blutige Leichen sieht, wie in anderen Wargames, sondern schlimmstenfalls rauchende, zusammengeschossene Tanks und da wird einem heutzutage in den Medien ja viel mehr zugemutet.

Man startet indem man sich erstmal kostenlos den neuesten WOT Client im Internet herunterläd und auf seinem Computer installiert. Das ist ein Download von ca. 6 GB Größe und dann kann man auch sogleich im untersten Level starten und sich auch Clans anschließen, die fleissig für sich werben und dann in Clan Gefechten auch um die Weltkarte kämpfen.

Ich habe für euch zwei Videos aus WOT Gefechten angefertig, in denen ich mit dem kleinen, aber sehr schnellen E-25, ein agressiver, deutscher Jagdpanzer, in Random-Gefechten (Teamgefechte) unterwegs bin. Oft fahre ich auch zusammen mit meiner Frau, die auch den E-25 Jagdpanzer in ihrer WOT-Garage stehen hat gemeinsam im Zug und mit Teamspeak TS3(Headset) verbunden und jagen gemeinsam besonders gerne gegnerische Heavy Tanks, die wir versuchen im Kreuzfreuer von zwei Seiten niederzuringen, es gelingt oft, aber leider auch nicht immer, die schießen ja schließlich auch zurück …hehe. Für den Zweck haben wir in unserer Wohung auch einen Game- und einen Teamspeak Server in unser Home-Network integriert und zocken dann auch beide mal ganz gerne zusammen in World of Tanks. In WOT heiße ich ‘juweba’ wer möchte kann mich dort auch gerne anschreiben..

Nun aber viel Spaß mit den beiden Videos!

 

 

Nachtrag 22.1.2014
Mittlerweile bin ich bei Tier IX angekommen, fahre die russische IS-8 und habe die IS-7 Tier X unlocked, aber noch nicht gekauft.Dann habe ich die komplette russische IS Serie erforscht. Allerdings muß ich schon gestehen, Gefechte mit IX und Xer Panzer sind wirklich hart, natürlich trifft man hier auch auf viel mehr starke und vor allem erfahrene Gegner. Ich habe jetzt gerade mal 2600 Gefechte und man trifft oft auf Gegner mit 10-50k Gefechte, Clanspieler, erfahrene Wargame Liga Spieler, die Tricks, Taktik und jeden Winkel auf den verschiedenen Maps (Gefechtsfelder) kennen und natürlich die Weak Spots beim eigenen Panzer. Mal gewinnt man und oft trifft man auf einen besseren :-)

Hier habe ich noch ein Video in dem ich Tier VIII fahre, mit dem Premium Panzer T34(US Panzer). Ein spannendes Match in dem der Gegner auf Redfield ein schnelles sogenanntes Fast Cap versucht. Wir konnten uns aber ganz knapp unter meiner Mithilfe in einem Re-Cap zurückkämpfen und gewinnen. Oft hat man Mitspieler, die nicht schalten oder die Minimap nicht richtig lesen können, dann kann man bei einem Fast Cap ganz schnell verlieren noch bevor die Hälfte im eigenen Team überhaupt einen Schuß abgegeben haben. Ich fahre übrigens mit dem Diclovit Mod

Derzeit fahre ich als Hauptpanzer:

Super Pershing (T26E4), amerikanischer Medium Tank,Tier VIII
Ein Medium, der sich wie ein Heavy Tank fährt, Front sehr hart, verzeiht Stellungsfehler. Für einen Medium nicht schnell, aber wendig.

Amerikanischer Medium Tank

Amerikanischer Medium Tank, Tier VIII

IS-8 russischer Heavy Tank, Tier IX, schnell, starke Kanone, schwache Panzerung. Die IS-8 ist meine Zicke, schwankt zwischen genial und Totalausfall (wegen schwacher Panzerung, aber super Gun 122mm), schnell, wendig

Russischer Heavy Tank

Russischer Heavy Tank, Tier IX

T34 amerikanischer Heavy Tank, bärenstarker Turm, schwache Wanne, langsam mit riesen Gun. Wenn man im Gefecht nur Turm zeigt, eine Macht. Guter Waffenrichtbereich vor allem Hulldown, Frontsau

Amerikanischer Heavy

Amerikanischer Heavy Tank, Tier VIII

IS-7 Tier X, russischer Heavy Tank
Heavy Tank, für einen Heavy recht flott und wendig, viel bessere Panzerung als Vorgänger IS-8, kann man in der 1. Reihe fahren und austeilen. Im Gefecht nicht anwinkeln oder wenn dann nur ganz leicht, gewinkelte Front hat eine sehr bounce freudige Form.

Is-7 russ. Heavy

Is-7 russ. Heavy

 

Nachtrag 23.3.2014:
Mittlerweile habe > 4000 Gefechte und bin dem Black Fox KriegsClan

[BFKC]

beigetreten.

Black Fox Kriegs Clan

 

 

Hilfreiche Links:
World of Tanks Startseite
World of Tanks Client EU herunterladen
Infos zu einzelnen Panzern und Einsatzbereiche, vor allem wie spiele ich welchen Panzer
WOT Offizielles Forum
Diclovit Mod (Bessere Stats, bessere Zieloptik im Gefecht)

Der Peli Koffer – das neue Zuhause für die Fotoausrüstung

Meine Fotoausrüstung hat ein neues Zuhause bekommen den Peli Koffer. Präzisionsoptik und Elektronik benötigen natürlich eine Aufbewahrung vor allem beim Transport oder auf Reisen, die einem nicht die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Nach einer Recherche im Internet kam ich auf den Peli Koffer und erinnerte mich zugleich, daß ich damit schon einmal vor Jahren gearbeitet habe und dieses Hardcase hat mich schon damals überzeugt. Zudem kursiert ein lustiges Video in dem sich ein Elefant auf den Koffer setzt und der Inhalt bleibt unbeschadet. Der Pelikoffer wirbt lt. Hersteller mit den Eigenschaften:

-wasserdicht
-bruchfest
-staubdicht
-korrionsfrei
-Luftdicht mit Luftdruckventil
-resistent gegen Chemikalien
-temperaturbeständig von -40 bis +99 Grad Celsius
Preis 130 bis 155 Euro je nach Händlermarge

Alles ist sehr wertig und robust verarbeitet mit Druckausgleichsventil

Alles ist sehr wertig und robust verarbeitet mit Druckausgleichsventil

Das alles in einer sehr hochwertigen Verarbeitung und das gute Stück ist extrem robust. Genau das richtige für Fotoshootings Outdoor, wenn man schwierige Passagen überwinden muß oder wenn man dramatische Kulissen liebt und dabei mitunter in ein Gewitter oder Regen geraten kann. Glaubt man den Beschreibungen kann der teuren Fotoausrüstung kein Unglück mehr etwas anhaben. Sogar über Board gehen kann das gute Stück und es schwimmt. (Bis Wilson es findet :-)

Peli Case

Auch mein 3 jähriger Sohn mußte die Stabilität ausprobieren und turnte darauf herum

Der Paketservice stand alsbald vor meiner Haustür und lieferte das Amazon Paket mit dem Peli Case 1450 -so ist die handelsübliche Bezeichnung-, bei mir ab.
Für mich spielten bei den Überlegungen, welches Modell ich benutze, natürlich die Ausmaße eine wichtige Rolle, zum einen soll das wichtigste hineinpassen, auf der anderen Seite soll er aber auch nicht zu groß und globig sein für ein angenehmes Handling. So entschied ich mich für die Ausmaße

40.6 x 33 x 17.4 cm

Der Platz ist ausreichend für meine Canon EOS 6d und zwei Objektive mit Zubehör, mehr benötige ich meistens nicht für ein Fotoshooting im Portrait Bereich. Sutdioblitze transportabel, sind in eigens dafür gelieferten Taschen verpackt. Zudem entschied ich mich für die Farbe orange, das ist Geschmackssache, den Koffer gibt es auch in den Farben gelb, sandfarben, grau, grün und schwarz. Auch bei den Ausmaßen muß jeder selbst entscheiden, was er so alles mit herum ‘schleifen’ möchte oder vielmehr was rein soll.

Peli Case 1450

Peli Case 1450

Die erste kleine Aufgabe, die ansteht, ist es den Schaumstoffkern entsprechend auszuformen, man legt einfach darauf, was rein soll und zeichnet es sich ein wenig an, danach kann man die Schaumstoffwürfel mit dem Handballen und den Fingern herausdrücken. Das erfordert ein wenig Geschick ist aber auch kein zu großes Problem. Der Würfel-Schaumstoffkern ist meistens in der Lieferung mit enthalten. ( Darauf sollte man achten, manchmal ist er nicht dabei und dann kostet so ein Schaumstoffkern ca. 20 Euro extra)

Wenn das erledigt ist kann man auch schon losziehen und muß sich um die Aufbewahrung der wichtigsten Bestandteile der Fotoausrüstung auch keine Sorgen mehr machen. Mir persönlich ist hochwertiges ‘Werkzeug’ immer sehr wichtig und dazu gehört eben auch so ein robuster Koffer für das empfindliche Equipment :)

Ein paar extreme Beispiele, was der Peli Koffer so alles abkann

Nützliche Links
Pelikoffer Fachversand Maße&Modelle&Farben

Meine Fotografie Website ist neu gestaltet – New Release

Meine -zugegeben- etwas verwaiste Website über Fotografie www.magic2pix.de wurde neu belebt (Juhuu) und von mir komplett überarbeitet. Es gab auch Anlass dafür, denn in der neuen Version will ich mehr als bislang beide Hauptthemen Fotografie und Web-Development näher zusammenrücken. Fotografie meine große Leidenschaft kann man im heutigen digitalen Medienzeitalter kaum mehr isoliert für sich betrachten, die (digitale) Elektronik hat in die Kameras unumkehrbar Einzug gehalten und so spielt sie gleichermaßen eine große Rolle bei der Aufbereitung und Darstellung der Bilder im Web sei es auf dem Deskop oder in Mobilen Anwendungen.

Magic2Pix.de Website

Magic2Pix.de Website

Eine Website ist nie ganz fertig auch hier wird sich in Zukunft viel verändern. Vereinzelt sind Unterseiten noch nicht vollständig ausgearbeitet. Es bleibt also auch inhaltlich alles im Fluss.
Ein Hauptthema ist die Magic2Pix Android App, die ich fast fertig entwickelt habe, mit Features für Fotografen, die mit der Kamera in der Region Nürnberg unterwegs sind. In dem Fall kommen Leidenschaft(Fotografie) und Berufung(Web-Development) zusammen und ergänzen sich. Gleich vorab die Magic2Pix App wird es in der ersten Version als kostenlosen Download auf meiner Website (erste Testphase) geben. Einer der Bereiche in der App ist das Feature der Location-Finder ‘MyLocation‘. Welcher Fotograf kennt es nicht, zumindest mir ging es häufig so, man hat ein Shooting vor sich und überlegt welche Location ist dafür überhaupt geeignet, beispielsweise welche Location ist geeignet für ein Hochzeitsshooting, welche für ein Model- Fashion, Portrait oder Fetisch Shooting usw.

So sieht die Startseite der Magic2Pix App aus mit dem Location Finder 'MyLocation'

So sieht die Startseite der Magic2Pix App aus mit dem Location Finder ‘MyLocation’

Der Location Finder in dieser App berechnet erst den eigenen Standort (wenn GPS eingeschaltet ist) und zeigt dann die Distanzen und Routen zu allen beliebten Foto-Locations (mit Beschreibung) in der Nürnberger Region auf einer Google Maps Karte in der App an. Meine Erfahrung sagt mir, nicht jeder Fotograf würde seine Lieblings-Locations einfach so verraten, aber wichtig ist nicht nur die Location alleine, sondern was man dann daraus macht, jeder hat seinen eigenen Stil und eigene Kreativität, daher sehe ich hier keine Gründe für Geheimnisse :-)
Ich würde mich auch freuen, wenn sich andere beteiligen und Locations ergänzen, dafür wird es in naher Zukunft auf www.magic2pix.de auch ein Formular geben, wo man Locations mit Beschreibung in der Website direkt eintragen kann, die dann auch über meine API, dich hinzu entwickelt habe, im Smartphone, wenn man unterwegs ist, angezeigt werden. Das gilt ebenso für Foto-Mietstudios, die für mich ebenso gewissermaßen Indoor Foto-Locations sind. Wer ein Foto-Mietstudio betreibt, kann sich also gerne melden und in den Location Finder in der App eingetragen lassen. (Am besten erstmal direkt an mich wenden, bis der Automatismus per Formular auf der Website zur Verfügung steht)

Magic2Pix App mit Fotolocation-Finder 'MyLocation'

Magic2Pix App mit Fotolocation-Finder ‘MyLocation’

Das waren jetzt erstmal ein paar Facts zur neuen Version auf Magic2Pix.de Dann wünsche ich Dir/Euch viel Spaß beim schmöckern oder betrachten der Galerien und auch die beschriebene App wird bald als Download zur Verfügung stehen. Einfach immer mal wieder vorbeischauen. Wer Fragen, Ideen oder Anregungen hat zur Android App kann auch gerne das Formular unter Kontakt auf magic2pix.de verwenden und sich melden. Aloha..

Viele Grüße
Jürgen

Canon 5d oder Canon 6d eine Glaubensfrage?

Ganz gleich ob ambitionierter Hobbyfotograf oder rasender Bilder Profi, jeder steht in gewissen Abständen vor der Frage einer Neuanschaffung oder Erweiterung seines Equipments und zwar geht es hier um das Herzstück den Kamera Body. Längst ist auch die Fotografie abhängig geworden von der Schnelllebigkeit und Aktualität elektronischer Features. Die Zeiten in denen es vorwiegend nur um Kreativität und Auge gepaart mit einer zeitlosen, brillianten Optik bzw. Lens geht sind von gestern. Der Markt wird befeuert mit elektronischen Features und Software (da ist allerdings auch sehr viel Müll dabei) in den Kamera Bodys, in denen schon viel Bildbearbeitung automatisch während dem fotografieren statt findet, was man früher erst hinterher mit den bekannten Bildbearbeitungsprogrammen am PC erledigt hat. Mittlerweile kann das schon der Kamerabody bevor man die Bilder überhaupt in den PC läd. Zwar ersetzt das die Bildbearbeitung hinterher am PC noch nicht vollständig, aber es verlagert sich tendentiell sehr viel in den Body. (HDR, Motivprogramme, Parameter, Komprimierung usw.)

6d1

In medias res, so stand auch ich vor der Entscheidung der Neuanschaffung eines Kamerabodys. (Vorab ich habe mir die Canon 6d angeschafft, will hier aber nochmal den Verlauf meiner Überlegungen wiedergeben). Meine Canon EOS 40D hat über Jahre ihren Dienst sehr zufriedenstellend getan, es wurde Zeit sie abzulösen und was mir wichtig war, den Schritt zum Vollformatchip zu gehen. Die Glaubensfrage Nikon oder Canon fiel mir leicht, Sony war erst gar keine Option, da mein Euqipment rund um die Objektive, Studioblitze mit Skyport (Elinchrome) auf Canon ausgelegt waren und man dadurch in gewisser Weise schon (Marken-) gebunden ist. Es macht ja keinen Sinn durch die Neuanschaffung eines Body’s die komplette Ausrüstung mit Zubehör auch neu anzuschaffen. Mein Bankkonto legt hier zumindest sein Veto ein.

Vollformatchip war mein Stichwort und schränkt die Wahl im Canon Equipment zugleich ein. Im geplanten Preissegment blieben dann letztendlich nur die Canon 5d Mark II oder III übrig oder aber der Newcomer im Canon Porfolio die Canon EOS 6d, die es zu prüfen galt. Kurzum die 5d Mark III, das aktuelle, beliebte Arbeitstier unter den Bild-Profis, überzeugte mich im Preis/Leistungs Verhältnis gegenüber dem Vorgänger die Canon 5d Mark II nicht völlig. Die Neuheiten, die man der Mark III gegenüber der Mark II spendierte, rechtfertigen für mich nicht den wesentlich höheren Preis gegenüber dem Vorgänger (5d Mark II ca. 2100.- die 5d Mark ca. 3100.-) vor allem die zahlreichen Verbesserungen im Videobereich waren für mich unerheblich, weil ich meine Kamera zum fotografieren verwende und nicht zum filmen, bei letzterem greife ich auf eine Sony Videocam zurück. Ich überlegte mir daher kurzzeitig sogar noch eine Canon 5d Mark II zu holen, allerdings hatte Canon Inc. die letzten Bodys bereits ausverkauft und stellt wegen der Mark III auch keine mehr her, klar sonst würde Canon ja seine eigenes,neues Modell die Mark III bei der Markteinführung behindern. Es hatte auch kein Händler mehr eine 5d Mark II auf Lager, die immer sehr beliebt war. Eine andere Überlegung eine 5d Mark II gebraucht zu kaufen sprich Ebay uä. verwarf ich schnell wieder, weil man insbesondere bei einem so empfindlichen Werkzeug wie die Schaltzentrale einer Kamera, letztlich doch nie weiß, was sie schon durchleben mußte in Bezug auf mögliche Schäden, auch nicht sichtbare. (Schläge, Stöße, Hitze, Feuchtigkeit usw.) Das war mir dann doch zu heikel..

Ok, nach ersten Abwägungen rückte die Canon EOS 6d auf einmal ins Rampenlicht meiner Überlegungen. Ich wußte sehr wenig über das neue Modell in Canon Familie, fand aber schnell heraus, daß sie im Internet sehr kontrovers diskutiert wird, weil vielen nicht klar ist, wo man die 6d im Vergleich zur bekannten 5d positionieren soll. Ich fand das interessant, weil man sollte sich gründlich überlegen, was man will bzw. was die eigenen Anforderungen und Einsatzgebiete überhaupt sind. Vorab zur Verarbeitung, wer schon eine Canon 5d in der Hand hatte weiß, was das für ein Kaliber ist, vor allem wegen dem Gewicht. Man bekommt quasi viel Kamera für sein Geld, aber kommt es darauf wirklich an? Groß muß im Elektronikzeitalter schon lange nicht mehr besser bedeuten, wer schon einmal über Stunden oder auch einen ganzen Tag geshootet hat, in verschiedenen Positionen (liegend, gebeugt, stehend, kniend) der weiß am Ende des Tages weniger Gewicht zu schätzen. Für mich war der Umstand, daß die 6d als Vollformater kleiner als die 5d ist, ein Pluspunkt.

Ein andere Kritikpunkt war, am Gehäuse sei Plastik verarbeitet. Dazu muß man wissen, daß die 6d als Standart WLAN integriert hat, ein wunderbares Feature (Warum nicht in der neuen 5d Mark III?) und dort, wo die WLAN Bauteile sitzen (oben im Gehäuse) würde Metall das Signal zu stark abschirmen, daher macht Plastik hier Sinn, es fühlt sich trotzdem hochwertig an. Für mich auf jeden Fall kein Nachteil der Canon 6d. Zum WLAN Feature in der Kamera komme ich noch, weil das einfach grandios und ein Alleinstellungsmerkmal im Canon Sortiment ist!

canon6d2

Es gibt aber auch Kritikpunkte die man bedenken sollte, die 6d hat weniger Messfelder im Sucher (11 an der Zahl um die Mitte herum angeordnet, die 5d hat 61 Messfelder über das ganze Sucherbild verteilt), allerdings, die sie hat, arbeiten mit einer gigantischen Lichtstärke und Präzision, so daß man mit dem Mittel-Kreuzsensor auch bei Low Key also bei wenig Licht und wenig Kontrast trotzdem super fokusieren kann. Die 6d hat also weniger Messfelder aber der mittige Kreuzsensor ist der lichtstärkste, der in Kameras je verbaut wurde. Fokusieren ist eine Frage des persönlichen Arbeitsstils, ich arbeite meistens mit dem mittigen Kreuzsensor, und weiche eher selten auf anderen Sensoren aus, speichere danach den Wert und verrücke dann evtl. ein wenig um mittige Bilder zu vermeiden, das erfordert ein wenig Erfahrung. Weniger ist manchmal auch mehr. Allerdings muß man auch feststellen, daß mehr Messpunkte, zwischen denen man im Sucher hin und her switchen kann, besonders bei bewegten schnellen Motiven wie Sport, Tierwelt Vögel uä. vermutlich komfortabler sind aber auch nur im speziellen Anwendungsgebiet. Allerdings bin weder Sportfotograf noch Tierknipser von Vögelschwärmen im Flug, sondern meine Schwerpunkte sind Protraits, Produktfotografie, Architektur und Landschaften, also spielte für mich dieser mögliche Nachteil von 11 statt 39 Messfelder (die dafür aber sehr hochwertig sind)sowie der Geschwindigkeitsvorteil beim bewegten Motiven keine große Rolle. Hier sollte sich eben jeder über seine Anwedungsgebiete im klaren sein. Kein Vorteil der 6d, für mich persönlich aber auch kein Nachteil.

Kommen wir einmal zum Vollformatchip. Die Canon 6d hat den neuesten Canon Vollformatchip erhalten mit 20.2 Mio Pixel (Vergleich 5d Mark III 23 Mio). Die Bildqualität der Canon 6d ist von seiten des Bodys nicht schlagbar, nicht mal auf dem ganzen Spiegelreflex Markt (natürlich hängt es letztlich vom Objektiv ab, ein paar Pixel mehr oder weniger, machen es aber nicht aus. Wichtig ist die Performance der Kamera mit den Pixeln) auch nicht von der 5d-1d. Kleiner Nachteil ist, der ist aber auch nicht so wesentlich, daß die RAW Formate der 6d beim auslesen mit den Bildbearbeitungsprogrammen nicht abwärtskompatibel sind. Also um 6d RAWs zu bearbeiten, benötigt man das neueste Photoshop ab 6.0 oder die neueste beliegende Canon Software den RAW Konverter Digital Photo Professional (DPP) oder das neueste Adobe Lightroom. Sollte aber kein Problem sein, weil das neueste Canon DPP sowieso mit im Canon Karton liegt und mit der Kamera bezahlt ist. Ich halte sehr viel von der Canon Software DPP, weil in meinen Augen Canon am besten bescheid wissen muß, wie sie aus ihrem neuen Vollformatchip die Daten im Rohformat auslesen, sie haben diesen Chip schließlich entwickelt. Summa summarum, die Bildqualität der Canon 6d ist fantastisch und steht der rund 1000.- teuereren Canon 5d Mark III nicht nach!

Canon EOS 6d Backside

Canon EOS 6d Backside

Ein paar Kleinigkeiten am Body wurde im Vergleich zur 5d geändert, so fiel der am Canon Body beliebte Joystick auf der Rückseite bei der Canon 6d weg und wurde dafür mit in das Hauptwahlrad als Wippschalter integriert, wie ich finde entgegen der Gewohnheit eine gute Idee und ein gutes Handling, auch wenn einige Gewohnheitsmenschen den Joystick vermissen. Ebenso wurden einige Tasten in das Menü heineinverlegt und können nur noch über das Display auf der Rückseite der Kamera erreicht werden. Auch das macht, wie ich finde, Sinn denn es macht die Rückseite der Kamera bzgl Bedienbarkeit übersichtlicher und klarer, bleibt aber vermutlich dennoch Geschmackssache. Die Tasten, die man schnell erreichen muß für Einstellungen während dem Fotografieren, sind am Body erhalten geblieben.

Kabelloses WLAN App

Kabelloses WLAN App

Nun meinem Lieblings Feature dem integrierten WLAN bei der Canon 6d. (Ein befreundeter (Profi) Fotograf meinte unlängst zu mir, er findet es von Canon eine ‘Sauerei’ daß es nicht standartmäßig auch in der 5d Mark III integriert ist, die er sich für 3100.- auch 2013 gekauft hat, sondern hier nur als Zubehör zugekauft werden kann) Gut die Canon 6d hats schon, auch wenn sie rund 1000 Euro günstiger ist :-) Auf wiedersehen Funkauslöser! Mit einem Android Smartphone, ich benutze ein Samsung Galaxy S3, kann man sich die App ‘EOS Remote (Canon)‘ im Internet herunterladen und damit die Canon 6d fernsteuern inkl. allen Einstellungen und dem Sucherbild, das man auf seinem Smartphone beim auslösen live! ansehen kann. Meiner Meinung nach zeitgemäß für eine Kamera in dieser Preisklasse und zudem eine echte Neuheit auf dem Markt. Die kabellose Fernsteuerung mit dem Smartphone ist das tollste, was ich seit langem im Spiegelreflexbereich gesehen habe und funktioniert auch top. Mit einem Touch auf das Sucherbild im Smartphone stellt die Kamera genau darauf scharf. Ich habe es schon in freier Natur getest und konnte so auch aus > 50m Entfernung scharfstellen und auslösen und das aufgenommene Bild erscheint danach gleich im Smartphone ohne daß man seine auf einem Stativ platzierte Kamera überhaupt sieht. (Klar wurden alle Einstellungen beim platzieren für den Bildausschnitt vorgenommen, können aber in der App auch hinterher wieder geändert werden) Für Tierfotografen beispielsweise eröffnet das ganz neue Möglichkeiten bei der Aufnahme scheuer Tiere oder auch bei anderen Aufnahmen, bei denen der Fotograf nicht an vorderster Front im Mittelpunkt stehen muß. Mir persönlich macht das WLAN Feature in der Kamera sehr viel Spaß. Per Fernauslösung gelingen Motive auch verwacklungsfreier und somit schärfer (Für Schärfe Freaks).

Der Versuch ein Fazit zu ziehen:

Ganz klar sind die Canon EOS 6d und die Canon EOS 5d Mark III beide Top Kameras im Vollformat Markt und beide beliebt, wobei die 6d sich ihr Standing, weil neu, erst verdienen muß. Ein Unterschied ist aber augenschneinlich schon einmal der Preis von 2000.- der 6d zu 3100.- bei der 5d Mark III. Für mich stellte sich die Frage, was bietet mir die 5d Mark III mehr, was auch den Tausender mehr wert ist. Ich fand darauf keine ausreichende Antwort für mich wohlgemerkt. Bei anderen kann die Entscheidung nach eigenen Abwägung auch umgekehrt ausfallen. Es sind zwei unterschiedliche Kameras, bösartig könnten man behaupten, die Canon EOS 6d ist ein abgespeckte Version der Canon EOS 5d Mark III, das trifft aber nicht zu. Dort wo ein wenig verzichtet wurde (wie bei den Sucher Messfeldern) bei der 6d hat man aber das, was geblieben ist, durch Top Qualität ersetzt, die der 5d Mark III nicht nachstehen – im Gegenteil. Für mich ist der mittige Kreuzsensor in der 6d sogar lichtstärker als bei der EOS 5d Mark III. Zudem ist die 6d etwas kleiner, was sie auch im Reisegepäck interessanter macht und im täglichen Gebrauch. Was die 6d zusätzlich interessant macht, ist das bereits fertig integrierte WLAN, warum Canon das in der wesentlichen teueren 5d Mark III nicht gemacht hat, erschließt sich mir nicht. Mich persönlich stört der fehlende Joystick auf der Rückseite (auf den Canon Jünger schwören), der dafür in das Hauptwahlrad integriert wurde, gar nicht. Ich finde es sogar besser.
Einen Vorteil hat die 5d Mark III durch die aufwendigere Messtechnik möglicherweise in Bereichen, wo es als Schwerpunkt um sehr schnelle Motive geht. Ich kann es nur persönlich beurteilen für mich ist die EOS 6d ein Volltreffer! Es ist aber eine Entscheidung, die jeder mit seinem eigenen Anforderungsprofil und zuletzt mit seinem Geldbeutel treffen muß :-) Die 1000 Euro Differenz lassen sich auch gut in ein Objektiv investieren.

Liebe Grüße Jürgen

P.S.: Mich würde Eure Meinung oder Erfahrungen mit der neuen Canon EOS 6d interessieren, würde mich über ein Feedback freuen!

Weitere Links zum Thema:
Traumflieger Test Canon EOS 6d
Traumflieger Canon EOS 5d Mark III Test

Longboard (Wind?) Skaten

Die Idee entstand im nicht enden wollenden Winter 2013. Einige mal saß ich sehnsüchtig da, als das Wetter noch immer winterlich, kalt und unappetitlich war und die üblichen Outdoor Aktivitäten wie Windsurfen oder Landkiting noch nicht möglich waren und überlegte, was wäre denn dieses Jahr spannend, wenn der dringend erwartete Frühling nun endlich hereinbricht. Eine Idee war – keine ganz neue – im Hinterkopf hatte ich das schon des öfteren, mir einen Windskater zusammenzubauen, damit man auch an Land quasi ‘Windsurfen’ kann.

Bild 1a: Adapter

Adapter Boarddeck Windsurfrigg

Adapter Boarddeck Windsurfrigg

Das bedeutet man steckt ein komplettes Windsurfrigg, das ja eigentlich für das Wasser gedacht ist, einfach auf ein MTB-Board oder auf ein sogenanntes Longboard mit Achsen und Rollen. Das schwierige ist nur, die Verbindung zwischen Mastfuß und Oberdeck des Skateboards, weil hier quasi das Kraft-Epizentrum liegt, wo die Kraft des Windes in den Vortrieb umgeleitet wird. Für diese Verbindung gibt es keine Normlösungen auf dem Markt, also muß man sich hier etwas basteln oder man googelt im Internet herum, wer solche Lösungen anbietet. Borzaya.de bietet sowas zb. an (Bild 1a), der Mastfuß-Adapter für Boarddecks mit mit einer Lasergesteuerten Maschine fräsen läßt und vertreibt.

Bild 1: Das war sozusagen die Anfangs Idee

Windskater

Longboard mit Surfrigg

Bedenken muss man dabei auch, daß heutzutage ein Surfrigg aus empfindlichen Teilen wie Carbon und Hochleistungssegeln ((X-Ply, Monofilm) besteht, das beim Sturz ins Wasser in der Regel keinen Schaden nimmt, an Land allerdings auf Asphalt kann man sich so ein Rigg (Carbonmast, Segel, Gabelbaum) ziemlich leicht ruinieren. Das ist ein Grund warum jeder Windsurfer, der sich so einen Windskater fürs Land zusammenbaut, erstmal nachsieht, ob er nicht noch irgendwo ein (ur)altes Rigg herumfliegen hat, daß im Zweifelsfall für Versuche verschmerzbar wäre, weil Stürze sind vorprogrammiert :)

Soviel zur Idee, also ging ich erstmal ran an die Sache und habe mir ein Longboard im Internet bestellt, ein Jucker Hawaii Board mit 117 cm Länge, damit man, wenn man ein Surfrigg darauf pflanzt, auch noch ausreichend Standfläche hat für Manöver.

Bild 2:
KA PUA Longboard VON MIKE JUCKER AUS HAWAII, 5 Schichten kanadischer Ahorn und 2 Schichten Bambus

KA PUA Longboard VON MIKE JUCKER AUS HAWAII

KA PUA Longboard VON MIKE JUCKER AUS HAWAII

Irgendwann klingelte der Postbote und lieferte ein Paket bei mir ab. Da war es endlich, das schöne Longboard. Ich habe damit bislang wenig Erfahrung und war von der Optik gleichmal angetan. Erste (Stand) Tests in meiner Wohnung zeigten, daß so ein Longboard heutzutage einen ordentlichen Flex hat, erstaunlich wie elastisch diese Boarddecks aus kanadischen Ahorn in Verbindung mit Bambusschichten sind (meist sind es 7-9 Schichten) insbesondere, weil diese Boarddecks ja so lang und der Achsenabstand so groß sind.

Ersten Tests in der Wohnung, bei denen meine Frau die Augen verdrehte und Angst hatte ich fahre das Mobilar über den Haufen und mein ‘Kleiner’ Leon 2 Jahre beinahe ausflippte, weil er das natürlich toll fand, folgte dann zeitnah die Premiere und die eigentliche Anwendung Outdoor.
Wir fuhren auf einen geeigneten großen asphaltierten Parkplatz und los gings. Ich muß sagen, es machte sich sofort pure Begeisterung breit, es ist schon faszinierend, wie gut diese Dinger losgehen und rollen, fast schon wie von alleine, leichteste Neigungen reichen ohne gleich zuviel zu riskieren, um schön in Fahrt zu kommen, das Gefühl beim fahren ist beinahe ein wenig wie Schweben und das Gleichgewichtsgefühl wie beim Windsurfen auch, bekommt schnell die Schlüsselrolle. Erstaunlich auch wie gut kleine Unebenheiten oder Steinchen weggefedert werden, die man fast gar nicht bemerkt.
Schön einfach zu fahren und sehr angenehm zu lenken, auch wenn man sich da natürlich erst ein wenig hineinfinden muß, wie man auf einigen Fotos sieht, wo ich die Kurve doch nicht mehr so richtig bekam, aber der Spaß war gigantisch!

Bild 3: Begeisterter Besitzer eines Longboards hehe..

Longboard

Longboard

Bild 4: Die Kurve wurde dann doch zu eng..

Sturz

Sturz

Bild 5: Rolling..

Longoard Sturz

Longoard Sturz

Das Longboarden machte so viel viel Spaß, daß die ursprüngliche Idee einen Windskater zu bauen, erst einmal in den Hintergrund gerückt ist. Es macht auch so sauviel Freude. Nachdem ich mich immer mehr an das Longboard gewöhnt habe und sicherer geworden bin, geht es jetzt erstmal daran bessere Strecken oder sagen wir Berge zu suchen mit asphaltierten Wegen, natürlich verkehrsarm. Auch meine Frau hat Feuer gefangen, ihr macht es genauso Spaß, so daß wir oft alles in unseren Bus werfen plus dem Kinderrad meines Sohnes und auf geeignete Flächen wie zum Beispiel das Gelände am Nürnberger Dutzenteich fahren und dann gemeinsam unseren Spaß haben. Das schöne daran ist alles ist ansich so unkompliziert und man kann das jederzeit auch mal Abends nach der Arbeit einschieben und nochmal richtig Spaß haben. Meine Frau hat ihr Longboard in Hawaii Blumen Dekor Design auch schon bestellt, auf das wir gerade warten :)

Lonboard Tikki

Lonboard Tikki

Ein erstes Filmchen von unseren Family Ausflügen zum Longboarden ist auch schon entstanden + Leon Walk, unser Sohn 2 Jahre

Und siehe unten, so sieht das Ganze dann bei den Profis auf Hawaii aus. Ich habe den Youtube Film ausgewählt, weil er einfach außergewöhnlich schön gemacht ist :)

Wie man an dem Beginn des Artikels sieht, bin ich von der Idee mir einen Windskater zu bauen vorerst abgekommen und beim Longboarden schon hängen geblieben, einfach weil es so simple ist, es umzusetzen und auch so viel Spaß macht. Draufstellen losfahren..Fun haben

Wenn ich irgendwann die ursprüngliche Idee mir einen Windskater zu bauen umsetze, der Gedanke schwirrt natürlich weiterhin durch den Hinterkopf, werde ich mich hier wieder mit einem Artikel melden..

Viele Grüße
Jürgen

How we can develope mobile Apps with Dreamweaver CS6, Github.com and Phonegap

There are different ways to develop a mobile App. I like to focus in this article on developing an App with HTML5, Javascript and jQuery Mobile and compile it at the end of development into a native App such as Android, iOS or Windows 8. The new HTML5 gives us a lot of powerful tools to handle APIs such as Google Maps, Playing Movies, Youtube, Twitter or using CAM, GPS or other cool features in our mobile applications. Together with the great library of jQuery Mobile we can develope Mobile Apps with highest comfort and a lot of cool features. For writing the code you can use different editors that’s up to you. In my decision I use Dreameaver CS6 to write code in HTML5 and Javascript and have also a live testing Phone Emulation included in this new Dreamweaver CS6 package.

The latest Dreamweaver Version has implemented a lot of mobile developing features which help us a lot ( a very nice MobilePhone-Emulation for testing, direct upload and compiling on Phonegap But for this last goal to compile on Phonegap I use GitHub Repositories!..more on this later)

Dreamweaver CS6

Dreamweaver CS6

First Step: To conncect your index.html file with the jQuery Mobile Library you have to paste these 3 lines in the header of your HTML5 File

Connection to the jQuery Mobile library

Connection to the jQuery Mobile Library

Once if the code of your App is written there comes the glue to it to compile your HTML5, Javascript and jQueryMobile Code into a Native App such as Android, Blackberry, Windows 8 or iOS or other on Phonegap.

For this purpose you have to upload your files into Phonegap (first create an Account there) and you can then start the compiling process into a native App.
Dreamweaver CS6 has implemented a feature to do this, but I prefer another combination to handle you codes with Phonegab. I use for this purpose Github.

Karstadt – Le Buffet das ‘Frische Restaurant’ oder vielmehr – Der große Bluff

Nürnberg: Gestern abend wollte ich mit meiner Familie, meiner Frau und einem kleinen Kind nach einem kurzen Innenstadtaufenthalt abschließend noch etwas essen gehen als Ausklang eines beruflich anstrengenden Tages meinerseits. Wir entschieden uns diesmal ins Le Buffet das ‘Frische Restaurant’ im 1.Stock im Karstadt zu gehen. Von außen macht es einen netten Eindruck, so daß wir es einmal ausprobieren wollten. Nach dem Betreten schnappte ich mir ein Tablett und begann damit vor dem im Raum zentrierten runden Buffet hinter Glas Vitrinen neugierig Speisen zu sichten, nachdem wir unseren Kleinen(2 Jahre) mit der Energie eines kleinen Atomkraftwerkes im Mini Kinderland erstmal geparkt haben und er quasi aufgeräumt war. (Für die Kinderecke im Restaurant kann man durchaus einen Pluspunkt geben) Mit dem Tablett am Buffet, wo laut Werbung und Marketing alles so frisch zubereitet wird, breitete sich sogleich erste Ernüchterung aus. Die Speisen, die zur Sichtung in den Glas Vitrinen standen sahen schon sehr trocken und alles andere als frisch aus. Sollte das der Uhrzeit um 18.00 am frühen Abend geschuldet sein, dass alles so lange aufgewärmt wird, das wurde mir dann so erklärt und dadurch vertrocknet, so würde ich solche Speisen lieber aus der Vitrine herausnehmen und nicht ausstellen. Das tat mir erstmal keinen großen Abbruch, ich wollte mir ja meine Speise, so wie es das Motto des Restaurants versprach, frisch zubereiten lassen.

Nachdem ich versuchte Personal zu sichten, die selbiges tun, also Speisen frisch zubereiten, was aber nicht einfach war, weil sich bei den vereinzelt herumhuschenden Personal niemand einem Kunden gegenüber zuständig fühlte, kam irgendwann eine Asiatin hinter dem Buffet angetrabt, die wortlos irgendwie mit hängenden Schultern signalisierte, was man denn möchte.

Bei der Bestellung fiel schon auf, daß sie weder deutsch noch englisch ausreichend sprach, so daß schon die Bestellung etwas schwierig wurde. Wenn man eine Zutat aussprach, wiederholte sie zur verbalen Kontrolle eine völlig andere. Gut letzten Endes verständigte ich mich auf eine unkomplizierte Speise, nämliche Spaghetti Bolognese mit grünen Bandnudeln durch darauf deuten, um nach erster Unsicherheit und Eindrücken zu glauben, da könne man ja nicht viel falsch machen und den Hunger besänftigt eine gute Bolognese allemal. Sie begann damit die Nudeln in einem Wok zu wenden und eine Convenience Soße hinzu zu schütten, ein paar mal gewendet und ein paar Brösel Pamesan Käse darauf, die man einzeln suchen konnte. Zwischenzeitlich versuchte ich an den Getränke Zapfhähnen (Selbstbedienung) so wie man es im Mac kennt, mir den Pappbecher zu füllen. Cola Zero war leer, hier kam kein Tropfen aus dem Zapfhahn und Cola light kam irgendwie nur noch farbiges Wasser, also mehr Wasser als Cola heraus, womit ich mich dann letztlich begnügte, den Durst stillt das ja auch :-( . Meine Frau hatte sich zwischenzeitlich einen Salat zusammengestellt und eine ebenso wässrige Apfelschorle aus dem Zapfhahn auf unsere Tablett gestellt, das wir an der Kasse bezahlten. Nicht wie im Vapiano (die ja ein ähnliches Konzept haben, vor dem Kunden frisch zu kochen, die können es allerdings auch) nach dem Essen, sondern im Karstadt bezahlt man bevor man ißt. Das ist wohl auch gut so. Als ich danach am Tisch saß, das räumliche, neue Ambiente ist durchaus in Ordnung und verspricht mehr als die Speisen halten, hungrig, versetzte mich der Anblick der Spaghetti nicht gerade in Begeisterung, das erste probieren verstärkte dann den katastrophalen Eindruck, in wenigen Worten, lieblos, nicht frisch, die Nudeln und die Soße schmeckten, wie aus der Dose eines Discounters. So eine Bolognese, kann ich mich nicht erinnern schon einmal in einem Restaurant gegessen zu haben. Eine selbstgekochte Bolognese sieht anders aus. Es war eine gestreckte Tomatensoße ohne Aromen oder gar frischen Kräutern, mit vereinzelten seltenen Bröckelchen Hack, ohne Geschmack und ohne jegliche frische Zutaten.
Mit dieser Bolognese bekam ich sogar Mitleid und dachte mir, sie würde sogar im Dosenregal eines Discounters noch schlecht abschneiden. Es schmeckte derartig erbärmlich und wie mehrmals aufgewärmt, daß ich meine Portion spontan zurück brachte und verständlich machte, das möchte ich in einem ‘Frische Restaurant’ nicht! essen. Nach erstem Achselzucken des ratlosen Personals, die mehr oder weniger wortlos herumstanden, fragte man mich, ob man etwas Neues für mich zubereiten solle, also keine Bolognese sondern Nudeln mit Pute und Paprika Stückchen, ich stimmte zu, da mir in dem Moment eigentlich gar nichts mehr dazu einfiel. Die Mitarbeiterin, die die Bolognese zubereitet hatte, sagte zu mir quasi entschuldigend, sie könne ja nichts dafür, weil das Convenience Produkte, also fertig Soßen seien, daran könnten sie nichts machen, sie werde aber am nächsten Tag einmal den Chefkoch des Le Buffet ansprechen. Ok, das eigene Personal spricht von Fertig Produkten im ‘Frische Restaurant’ was ist hier nur schief gelaufen? Stolzes Konzept, frische Zubereitung auf den Fahnen des Karstadt Restaurants und dann so etwas? Kurzum, die zweite Portion, die ich dann gebracht bekam mit Pute und Paprika Stückchen optisch als hätte diese ein Holzfäller klein gehackt, ließ mich dann gänzlich resignieren und wir ließen die Teller halbvoll stehen und wollten unsere Stimmung anderweitig wieder erhellen und verließen zügig das Le Buffet im Karstadt. Ich muß hinzufügen der zweite Teller schmeckte wieder so aufgewärmt vor allem die gelben Eier Nudeln, daß mir den Abend über auch noch schlecht war und ich habe tendentiell einen eher robusten Magen. Ich kann nicht beurteilen, ob wir an diesem Abend ca 18.00 herum nur Pech hatten oder ob die Qualität immer so schlecht ist, aber ich bin nicht gewillt, das herauszufinden, dieses Restaurant werden wir nicht wieder besuchen.

Was mich beim herausgehen nur irgendwie wirklich stutzig machte ist die durchaus gut gemeinte Dekoration und über all die griffige Formel platziert das ‘Frische Restaurant’. Das genaue Gegenteil war der Fall…ein schönes, gut klingendes Konzept, aber nicht im geringsten in die Realität umgesetzt, so gesehen eine Irreführung des Kunden oder eine Mogelpackung, es ist nicht drin, was drauf steht bzw. womit man massiv wirbt in diesem Karstadt Restaurant in Nürnberg.
Ich glaube so schlecht habe ich in meinem Leben noch nie gegessen, garniert durch unmotiviert bis ratlos herumstehendes Personal. Hier sind definitiv keine Gastronomie Profis am Werk zumindest nicht als wir dort waren außer vielleicht im Marketing, weil der Anspruch klingt ja eigentlich anders.